CRIMSONANDBLUE

Biography


Erkenntnis ist gut, Dualismus ist besser. Bei CRIMSONANDBLUE geht es um das Spannungsverhältnis der Dinge zueinander und den Moment der Erkenntnis irgendwo dazwischen. Momente aus dem Leben werden auf der Höhe ihrer Intensität extrahiert und in die Welt des Pop transponiert. Aber Moment: Pop?

Man kennt sich aus mit Pop, doch kokettiert man vielmehr mit ihm. Ja, er ist immer da und das soll auch kein Geheimnis sein. Doch merkt man schnell, dass der Sound von CRIMSONANDBLUE eine konstante Zwischenwelt darstellt. Aber keineswegs undefiniert: Sven Nienhaus mit seiner langjährigen Erfahrung als Techno-Producer und DJ und Helene Heuser mit einem Faible für Blues und Rock’n’Roll gehen in ihrer Zweier-Combo eine gewagte, aber sehr stimmige Synthese ein. Gemäß „One On One“ operiert man auch klanglich in Gegensätzen zueinander und findet sich im Moment dazwischen, in dem sich Analog und Digital zu einem Ganzen verweben. Der Bruch von Konventionen und die Möglichkeit jederzeit die Richtung ändern zu können sind dabei ausdrücklich erwünscht.

Begonnen hat die musikalische Symbiose von CRIMSONANDBLUE Anfang 2011 als Helene Heuser in die Metropole der elektronischen Musik, nach Köln, zog und ihren zukünftigen Kompagnon Sven Nienhaus, klassischerweise, in einer Bar kennenlernte. Man trank bis in die Morgenstunden und entschied, dass man den Blues elektronisch covern bzw. neu interpretieren wolle, was bisher vor allem Musikern wie Jack White, Moby, oder den Black Keys vorbehalten war. Die Vorliebe von Helene für Künstler aus dem Blues und  dem Progressive Rock wie z.B. Etta James, Pink Floyd, Jimi Hendrix oder David Bowie kollidierte mit den Vorlieben von Sven Nienhaus, der sich mit seinem damaligen Technoprojekt eher an Musikern wie Trentemöller, Deadmau5 oder Daft Punk orientierte.

Schnell einigte man sich auf die Formel, den Blues mit seinem Herz und seiner Seele gegen den kalten Techno zu setzen und das Ganze unter dem Begriff „Pop“ zu subsumieren. Wobei CRIMSONANDBLUE Pop im klassischen Sinne auch immer als Rebellion im Sinne des Kunstbegriffs  verstehen. Anstatt den Schwerpunkt auf Authentizität zu setzen, orientiert man sich an der Musik und Pose von Künstlern wie David Bowie und Prince, die auch visuell Statements setzen.

Keinen verträumten Indiepop, sondern Pop in seiner reinsten Form ist das Ziel von Sven und Helene,  kühn und direkt.
In diesem Kontext sind auch Namen wie Lady Gaga oder Britney Spears kein Tabu, sondern Darsteller und Vorbilder ihres Popzirkus, der sich zwischen Kunst und Kommerz bewegt, jedoch stets mit einer Rock’n’Roll Attitüde unterwandert wird. Künstler wie Robyn oder Ellie Goulding haben diese Haltung ebenfalls und können als Protagonisten bzgl. der musikalischen Vorstellung von CRIMSONANDBLUE  herangezogen werden.

Ein wichtiges Stilelement der Live Shows von CRIMSONANDBLUE ist die Verwendung von eigenen Lichtarrangements- und Videomontagen, welche die auf der Bühne ausgelebte Pop-Apokalypse unterstützen. Dabei wird dem Publikum auch visuell vermittelt, dass kein reiner Feel-Good Pop dargeboten wird, sondern subversiver Pop, der sich selber hinterfragt. Doch die Botschaft bleibt klar und wird unverrückbar in Licht und Musik gemeißelt.
Das Chaos im Kopf, der eigene Platz in der Welt und die wundersame Substanz der Dinge werden nach außen getragen. Man will dahin, wo es zwickt, an die Bruchstelle zwischen Konvention und Rebellion. Empfindsamkeit mit der deutlichen Tendenz zum Ausbruch ist die Devise. Wie im echten Leben halt, nur dass CRIMSONANDBLUE selber entscheiden, ob sie gerade Protagonist oder Antagonist in ihrer Welt des Pop sind.

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